Trouver la foi

„ Tous ceux qui cherchent le Seigneur doivent s’en réjouir de tout leur cœur “ (Ps 105,3)

Trier, église Paulinkirche 2023 pendant l’adoration eucharistique (Adoratio)

„ Le La foi est la réponse de l’homme à Dieu, qui s’ouvre à l’homme et lui offre, et qui lui donne ainsi en quête de la dernière signification de sa vie, apportant une lumière abondante.„ (KKK S. 47 ; 2003)

„ Cela La soif de Dieu est inscrite dans l’âme de l’homme, Car l’homme a été créé par Dieu et pour Dieu. Dieu ne cesse jamais de s’attacher à lui. Seul dans Dieu l’homme trouvera la vérité et le bonheur que lui recherche inlassablement.“ (KKK S. 47 ; 2003)

„… cette connexion la plus intime et vivifiante avec Dieu… peut cependant être oubliée par l’homme…“
Causes : „ mauvais exemple des croyants, courants de pensée anti-religieux et enfin la tendance de l’homme pécheur à se cacher devant la peur de Dieu et à fuir devant l’appel du Seigneur…“
(KKK S. 48 ; 2003)

Aix-la-Chapelle, la vue du chœur vers l'autel avec la statue de la Sainte-Croix et la statue de Charles

Pourquoi la foi m'aide !
Schicksalsschläge und Krankheiten können auch ein Test der eigenen Gottgesinnung sein, als auch die Person in eine tiefe & existenzielle Krise führen. Aus dem tiefen Schrei der Krise heraus, habe ich mich für den noch tieferen Glauben an die Heilige katholische Kirche entschieden. Seitdem suche ich fortan das Gespräch mit Gott. 
Le virage vers Dieu peut beaucoup de choses, mais surtout une chose Non: Malheur ! 

Angefangen hat es nach meinem ersten Jakobsweg (Camino) von 2008 ab dem Jahr 2014 in Porec mit zunächst sporadischen Kirchengängen und auch kirchlicher Literatur. Das Ergebnis für den heutigen Stand ist eine tiefe Beziehung zu Gott mit dem Meditieren von Kirchenschriften, dem Besuch von einem Gebetskreis als auch dem regelmäßigen Besuch von Gottesdiensten und dem Empfangen aller wichtigen Hl. Sakramente der katholischen Kirche (Buße & Eucharistie).

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Saint Jérôme médite ; Caravaggio, 1605, Montserrat (Wikipedia)

Mein Weg zum Glauben

„Der Weg zur Vollkommenheit führt über das Kreuz. Es gibt keine Heiligkeit ohne Entsagung und geistigen Kampf. Der geistliche Fortschritt verlangt Askese und Abtötung, die stufenweise dazu führen, im Frieden und der Freude der Seligpreisungen zu leben.“ (KKK 2015; 2003)


Der Weg zum Glauben kann vielfältig sein und muss sich nicht nur auf eine eigene innere Motivation berufen! Angefangen von der Sozialisation aus der eigenen Kindheit können Vorbilder in Form von Personen (bspw. Eltern, Großeltern, Priester etc.) als Leitfiguren dienen oder aber auch Heilige, welche generell als Vorbilder in der Kirche zu sehen sind, können inspirierend wirken. Dazu können noch Reliquien oder Ikonen als Fundamente der Kirche aus der Tradition heraus auf den eigenen Glauben auch heilend einwirken!

Mein persönlicher Weg zum Glauben durch innere Motivation begann schon als Teenager als Messdiener in der St. Wendelinus Kirche in Zellhausen. Ist man als Teenager mehr geleitet von den Erwachsenen Vorbildern und führt Glaubensübungen durch und befasst sich eher weniger mit intellektuell hochwertiger Literatur zu Selbstreflektion, ändert sich das mit dem Wachsen der Lebenszeitjahren. Heilige waren mir damals natürlich bekannt (wie z.B. Hl. Martin oder Hl. Nikolaus u.a.) aber ich hatte keinen autobiographischen Bezug dazu.
Das begann sich allmählig zu ändern in den Momenten meines Religionsunterrichts in meiner Realschulzeit im Jahr 1997 (10. Klasse) als unser Priester aus Seligenstadt (Einhardbasilika) Herr Pfarrer Ludwig uns die Reliquie und Ikone: 
Das Grabtuch zu Turin vorgestellt hat.

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Das abgedeckte Grabtuch zu Turin in eigener Aufnahme von 2022

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Ausschnitt vom Grabtuch von Turin im Form des Kopfes von Jesus im Abbild auf dem Grabtuch (Wikipedia)

Das Grabtuch als erste Information in der pädagogischen Lesung meines Priesters Herr Ludwig half mir bei so etlichen ersten Diskussionen mit Menschen anderer Auffassung, meinen Standpunkt als Katholik zu manifestieren. Zudem es mir damals auch als naturwissenschaftlicher Nachweis galt, dass es Gott (Jesus) gibt!
-> Jedoch beantwortete diese geistige Haltung damals nicht gänzlich die Frage, was nach dem Tod mit uns passiert (Wiederauferstehung).

Das Grabtuch zu Turin dient in meinem Leben als Kontrastmittel (Gegenbeweis 😉 ) bzgl. anderer Anschauungen. Dazu noch die biblischen Schriftrollen von Qumran aus dem Urchristentum.

…im Laufe der Zeit:

2008 bin ich den Jakobsweg gelaufen und wusste dabei nicht, dass ich meinem Namenspatron Jakob (Jimmy / James) zum Wallfahrtsort in Santiago de Compostela entgegenlaufe. Die eigene Motivation war damals meiner Trauer aus dem Verlust meiner verstorbenen Mutter (10 / 2007) zu verarbeiten, als auch Abstand von dem nun einkehrenden neuen Trubel von zu Hause zu erhalten. 
Auf dem Weg musste ich ab der Schweiz nach Nahrung und ggf. Obdach betteln (im Elsass konnten es unter 10°C nachts sein).
Vermutlich die religiösen Personen nahmen mich nach eigener Anfrage schnell auf und gaben mir etwas warmes zu Essen, ggf. Kleidung und ein Obdach sowie konnte ich mich waschen, als Stärkung für den noch zu bestreitenden Weg!

„Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich war durstig, und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich war fremd, und ihr habt mich aufgenommen.“ (Mat 25,35 EU)



„Brich dem Hungrigen dein Brot und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn…“ (Jes 58,7 EU)

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Der Camino 2023 rund um Burgos

Diese großen Gesten der Barmherzigkeit seitens meiner damaligen Gastväter mir ggü., führten mit der Zeit bei mir zu einem großem Einlenken und dann konzentrierter Beschäftigung mit meinem Glauben. War ich noch zum Jakobsweg 2008 ein deutlich historisch angelehnter Christ (das Christentum aus der historischen  Machtperspektive), wandelte sich dieses Denken und mein persönliches Handeln mit den Jahren in das echte und pure Christentum nach der Bergpredigt und christlicher Agape!

Jedoch bin ich der Meinung, dass man sich abgrenzen darf und seinen Standpunkt definieren muss!

„Alle, die ihr Leben konsequent nach Gottes Willen in Christus Jesus führen wollen, werden Verfolgung erleiden.“ (2. Tim 3,12 EU)

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Papst (Pontifex Maximus) Leo XIV. am Tag seiner Wahl (08. Mai 2025) auf der Loggia des Petersdoms (Wikipedia)


Vorstellung der heiligen Sakramente der katholischen Kirche

Die katholische Kirche verfügt über 7 Sakramente ->
– Taufe
– Firmung
– Eucharistie
– Buße
– Krankensalbung
– Weihe
– Ehe

Die Sakramente sind in der Initiation des Lebens gereiht und verfestigen sich mit den Lebensjahren des Gläubigen im Leben und vor allem Tiefe des eigenen Glaubens (Stärkungen im Laufe des Lebens).
Dabei ist das Sakrament der Sakramente <Die Eucharistie>.
Denn alle anderen Sakramente bauen auf diesem auf oder führen als Ziel zur Eucharistie. (KKK S. 340/341; 2003)

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Taufszene aus der ersten Christenzeit in der Calixtus Katakombe Rom (Wikipedia)

Dieses Sakrament wird auch „Bad der Wiedergeburt und der Erneuerung im Heiligen Geist“ genannt.
„… ohne die niemand in das Reich Gottes kommen kann!“
(KKK S. 341; 2003)

„Fähig zum Empfang der Taufe ist jeder und nur der Mensch der noch nicht getauft ist.“ (KKK S. 348; 2003)

„…im Notfall kann jeder sogar ein ungetaufter, die Taufe spenden, falls er die notwendige Absicht hat.“ (KKK S. 349; 2003)

Der Herr selbst sagt, dass die Taufe heilsnotwendig ist. Darum hat er seinen Jüngern den Auftrag gegeben, das Evangelium zu verkünden und alle Völker zu taufen.  (KKK S. 350; 2003) 

Die Taufgnade ergibt sich durch das Eintauchen in das Wasser was Sinnbild des Todes und der Reinigung aber auch der Wiedergeburt und Erneuerung ist. Die beiden Hauptwirkungen sind die Reinigung von den Sünden und die Wiedergeburt im Heiligen Geist. (KKK S. 351; 2003)

Das Zeichen der Taufe wird durch keine Sünde ausgelöscht und wird nur einmal gespendet und kann somit nicht wiederholt werden. (KKK S. 352; 2003)

„Die Taufe ist das Siegel des ewigen Lebens.“ (KKK S. 354; 2003)

Das Weihwasser in den katholischen Kirchen dient für die Gläubigen zum Bekreuzigen der Stirn mit Weihwasser als Tauferinnerung (unauslöschliche Bund mit Christus) und dem Gelöbnis des inneren Wandels und Umkehr zu Jesus hin. Letzteres kann jedoch nur durch das Sakrament der Buße verrichtet werden. 
Weihwasser wird traditionell in der Osternacht für das ganze Jahr gesegnet mit der entsprechenden Formel und Gebet. Dabei wird die Osterkerze teilweise drei Mal in das Taufwasser versenkt, wobei man um das Herabsteigen des Heiligen Geistes bittet! (Quelle: Domradio)

2011, Zagreb Papstbesuch Benedikt XVI. mit dem Lied: „Kraljica neba raduje se“ (Regina Caeli)

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