Der Jakobsweg von Ponferrada zum Ziel in Santiago de Compostela, via Camino Francés III / III
Bevor ich den Jakobsweg ab Mai 2026 beende, bin ich als Tagesausflug nach Loyola in Spanien gepilgert.
Ignatius von Loyola wurde 1491 in dem Ort Loyola in Spanien geboren. Bei der Schlacht um Pamplona wurde ihm ein Bein durch eine Kanonenkugel zerschmettert. Fortan musste er sein Abenteuer–/ & Soldatenleben aufgeben. An seinem Krankenbett fing er an über das Leben von Heiligen und die Bibel zu lesen. Er fand zu Gott und pilgerte via Bettelmodus von Spanien bis nach Jerusalem.
Er ist Gründer des Jesuitenordens und verfasste wertvolle Schriften und Bücher über Exerzitien. 1622 hat ihn Papst Gregor XV. heilig gesprochen.
Für mich ein besonderer Heiliger, denn er musste mit einem tiefen Knick in Vita und vor allem Gesundheit umgehen.
Der Ort Loyola in Spanien zwischen San–Sebastian und Bilbao

Panoramablick im Ort: Loyola

Entfernter Blick auf die wunderschöne barocke Basilika

Blick auf die Frontseite der Basilika mit dem Geburtshaus (Museum)

Skulptur mit der Krankentrage von Ignatius von Loyola

Altarbereich mit dem Tabernakel (Hostienschrank) im Hintergrund.

Marienstatue innerhalb der Kirche

Blick auf die imposante und schöne Deckenkuppel der Basilika

Der hintere Teil (Ausgang) der Kirche mit Blick auf die Orgel

Jesusstatue im seitlichen Teil der Basilika

In der Kapelle der Basilika finden die u.a. Werktagmessen statt. Ich konnte an der Eucharistiefeier ab 11:00h teilnehmen. Immer wieder schön eine hl. Messe in einem anderem Land mit anderer Sprache zu erleben.
Das Gemälde hinter dem Altar wird der Gründer des Jesuitenordens – Ignatius von Loyola sein. Sehr gemütlich und still ist die Kapelle gewesen.
Die musikalische Fanfare für den Endspurt von Ponferrada nach Santiago de Compostela im Mai 2026 (200 km).
Von Ponferrada (Spanien) bis zum Ziel – Santiago de Compostela (200km).
Der erste Weg (Camino) war 2008 (Start in Trier (D)). Nun kommt es zur Verwirklichung meines Traumes: Der Einmarsch in Compostela – 18 Jahre später!
Ca. 3.000 km wurden dann gelaufen!

Der erste wirkliche Wegstein nach Ponferrada – nur noch 198,5 km bis zum Ziel!

Weinreben in der Morgendämmerung gegen 07:00h -> Es ist Frühling auf dem Jakobsweg

Ist das ein Zeichen ? 😂

…wunderschön, oder ? Mein neues Lieblingsbild vom Jakobsweg!

Das Tor der Vergebung
Ab hier können kranke Pilger, die den Weg nicht fortsetzen können, den gleichen Ablass wie in Santiago de Compostela erhalten! Sie ist in Villafranca del Bierzo und stammt aus dem 12. Jahrhundert. (Nebenbei: Die Kirche hat mir ein Französischer Begleiter (Pilger) per Zufall erklärt 😉 )
Der Wahnsinn! Was es bei den Christen / Katholiken nicht alles gibt!

Das ist das Tor der Vergebung innerhalb der Kirche (verschlossen).
„Sehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn einer meine Stimme hört und die Tür öffnet, bei dem werde ich eintreten und Mahl mit ihm halten und er mit mir.“ (Offb 3, 20 EU)

Auch mit dem Pferd (Con El Caballo) kann der Jakobsweg bestritten werden!
…oder bessere Variante: Vier Fäuste für ein Halleluja! 😂

Eine Pilgerstatue vor einer katholischen Stifterherberge ,La Faba‘ (links) mit einer wunderschön neu renovierten Kapelle (rechts).

Dzimi kurz vor der Grenze zu Galizien auf ca. 1.000 Höhenmetern und nicht enden wollenden Anhöhen (Mucho Strapazen) 😉

Es geht immer weiter aufwärts bei herrlichem Panorama!

Der Einmarsch in die Region Galizien in Spanien

Zwischen der innergeographischen Grenze wird man mit Dudelsackmelodie empfangen!

Opferkerzen nach der hl. Messe und Pilgersegnung, in der ersten Kirche auf dem Camino Frances in Galizien. Die Segnung fand in mehreren Sprachen statt und so wurde ich (Dzimi) auserwählt, den deutschen Text vor dem Altar und der Pilgergruppe vorzutragen!

Der höchste Punkt mit 1.270m auf der Etappe 5/5 ab Ponferrada bis zum Ziel in Santiago de Compostela. Von jetzt an geht es bergab bis zum Ort Sarria.

Welch Ausblick, oder ? 😉

Viele Wege führen nach Santiago de Compostela -> Idylle pur 😊

Köstlicher Schmackofatz (Essen) am Ende der Tagesetappe. Spare-Ribs 😁


Ein Fluss bei Portomarin, mal was anderes (Wasser) anstelle die Hügel / Berge im Rücken 😂

Stau auf dem Jakobsweg oder: Jeder hat sein Päk‘le (Rucksack) zu tragen! 👍

Jakobusstatue in der Kirche in Palas de Rei inkl. Gespräch mit dem unscheinbaren Priester auf Spanglish ! 😊

Für mich auch ein sehr schönes puristisches Bild im zeitlosen Design.

Stand 13.Mai 2026, bin ich 28km von der Kathedrale in Santiago de Compostela entfernt! Morgen, am Hochamt Christie-Himmelfahrt, werde ich die restlichen 28km bis zur Kathedrale laufen und damit mein Ziel nach 18 Jahren mit 3.000 gelaufenen Kilometern erreichen.
In diesen Zeilen steckt viel Wehmut aber ich bin auch froh, das Projekt Camino zu beenden! 😎

Christie-Himmelfahrt 2026 am 14. Mai um 17:15h steht Dzimi Sokcevic vor der Kathedrale in Santiago de Compostela nach 3.000 gelaufenen Kilometern in Etappen nach 18 Jahren (2008 – 2026)

Die erste Opferkerze (kleine Flamme in der Mitte) geht mit einem Gebet an alle Helfer aus dem ersten Jakobsweg (2008), vor allem die mir Geld für den Weg ab der Schweiz bis Spanien als Fürbitte in Compostela gegeben haben, samt Kost und Logis.
Allen Helfern & vor allem Begleiter seit meiner Behandlung: Meine Ärzte, Meine Priester, mein Flugverein, meine Familie. Auch ein Dank an meine Arbeitgeber (Kondition [Laufpensum] aus dem mobilen Service 😉)
Meinen Profs. mit denen ich zum Teil noch immer in Kontakt bin und meinen Freunden, die sehr viel Geduld hatten über die Jahre und das Ziel nie aus den Augen gelassen haben.

Der zentrale Altar in der Kathedrale mit schwebendem Weihrauchfass.

Das Grab des heiligen Jakobus unter dem zentralen Altar. Das Ziel der Pilgerschaft!
Das schwebende Weihrauchfass in Aktion! 😎🙏😎

Der am Folgetag offiziell ausgestellte Ablassbrief für Dominum Dzimi Sokcevic

Die Streckenurkunde für Dzimi Sokcevic mit dem Nachweis der Mindeststrecke (ca. 120km) und der Gesamtlaufstrecke 3.000 km mit Startort und Startdatum als auch Ankunftsdatum / Ausstellungsdatum.
Manchmal habe ich geflucht wegen den Strapazen, vor allem in dem zweiten Teil des Jakobswegs (ab 2021).
Im ersten Teil des Jakobswegs (2008) wusste ich ab der Schweiz (Konstanz) nicht mehr weiter aber es ging immer weiter mit a Weng Hilfe – bis Barcelona!
Immer kurz vor dem Aufgeben kam der Windhauch – es geht weiter!
Aufnahmen mit Videos vom Sonntag, 17. Mai 2026 ab 12:00h mit Stiftung einer Messintention für meine verstorbene Mutter Ruza Sokcevic (2007). Fotos nur eingeschränkt möglich, da während der hl. Messe das Fotografieren nicht erlaubt ist.

Warteschlange gegen 10:15h. Beginn hl. Messe 12:00h Wartezeit ca. 40 min. Bis zum Einlass / Eingang.

ACHTUNG KROATEN! 💪
Kroatische Pilgergruppe, die auch in der hl. Messe anwesend war und angekündigt wurden.

Die hl. Messe war sehr gut besucht (18. Mai, 12:00h).
Vor dem Gottesdienst wurde eine Prozession gehalten in dem eine Sänfte, in derer vermutlich der Kopf (in einer Kopfschatulle) vom heiligen Jakobus, durch die Kirche getragen worden ist. Der Bischof und ca. 15 Priester haben die hl. Messe gehalten.
Nach der Prozession kam das Weihrauchfass zum Einsatz (schwebend). (1. Video)
Während der Gabenzubereitung (2. Video) (kurz vor der Wandlung) wurde der Choral gesungen. (Aufnahme entstammt aus den Proben).
Das Weihrauchfass wird innerhalb der Kathedrale mit einem Seilzug über den Betenden geschwungen. Es soll die Fürbitten und Gebete verstärken!
Der Choral während der Gabenzubereitung kurz vor der Wandlung und Elevatio.

Das kleine Licht unten links habe ich entzündet und ein Gebet für meinen spanischen Priester Hector gesprochen aber auch für alle anderen Priester. Hector hat mir die Rosenkranzgruppe in Porec (HR) vorgestellt. Er war im Austausch für einige Zeit aus Barcelona in Porec (HR) in meinem kontemplatorischen Jahr (2014).