Mein Jakobsweg von 2008 – 2026

Geh auf den Wegen, die dein Herz dir sagt (Koh 11,9 EU) 

Startpunkt des ersten Jakobswegs im Frühling 2008 am Trierer Dom nach Barcelona über Konstanz.
Bild: Eigene Aufnahme (ca. 2024)

Bild in der Herberge nahe Carcassonne mit dem Motiv: „Leckere Französische Salami! 😉 „

Eigene Würdigung des neuerlichen Jakobswegs (ab 2021 in fünf Etappen)

Im Juli 2020 habe ich meinen neuen Job bei der Deutschen Bahn begonnen. & I love it! 🙂
Schnell merkte ich im Job, dass man im Außenbereich eine gute Laufkondition benötigt (ab 15km / Tag Laufpensum). Ich erinnerte mich sehr schnell an meinen ersten Jakobsweg Trier – Barcelona von 2008 und dachte mir – das geht gut! 😉
Also lief ich wieder meine Runden, dieses Mal auf der Arbeit, anstelle Wandern in der Freizeit und machte das, was mir unbewusst am meisten Freude bereitet hat. Mit den Wochen und Monaten kam ich dann auf die Idee, meinen alten Jakobsweg fortzusetzen und zu beenden. Losung war: Wenn ich bis 25km am Bahnhof Laufpensum am Tag schaffe, schaffe ich auch den Jakobsweg -> bis zum Ende nach Santiago de Compostela in Spanien! Nur wusste ich nicht, wie ich die mindestens 7 Wochen Urlaub für die mindestens 800 km Reststrecke bekommen sollte ? Dann erinnerte ich mich an eine Idee und deren Worte (präsent im Kopf) von meiner Ergotherapeutin aus dem Krankenhaus in Heidelberg (ca. 2010): „Teilen Sie sich den Jakobsweg in Etappen auf – dann können sie den Weg auch in Zukunft innerhalb der Arbeit im Urlaub zu Ende laufen!“ Also habe ich den Weg in Etappen aufgeteilt und bin dann ab Avignon bis nach Lourdes als erste Etappe mit neuen Meindl Stiefeln gelaufen.
Während dieser Startetappe musste ich die hervorragenden Stiefel einlaufen und bekam wirklich sehr große Blasen an beiden Fersen, was mich zu Pausen und zur Kürzung der ersten Etappe (Avignon – Lourdes) zwang. Christian mein Herbergsvater in Frankreich (Okzitanien) sagte zu mir deutlich als er meine blutigen Wunden an den Beinen sah: „Diese Etappe ist für dich abgeschlossen – den Rest musst Du mit dem Zug nach Lourdes fahren.“

Übernommen habe ich mich nicht als Ganzes aber ich dachte ich laufe den Weg in weniger Etappen (Plan waren maximal vier Etappen anstelle aktuell fünf). Auch habe ich den goldenen Tipp in der zweiten Etappe von zwei Französinnen erhalten, nicht in der spanischen Sommerhitze ab Juli bis Ende August zu laufen (ab 40°C in Schatten)! Wenn alles klappt, werde ich die letzte Etappe kurz vor Pfingsten 2026 beenden und dann das definitiv angestrebte Ziel die Kathedrale in Santiago de Compostela erreichen. Nebenbei, Danke ausdrücklich an meinen Schulfreund „Uwe-Torti“ 😉 aus eh. Seligenstadt, welcher mich aus Australien (neuer Wohnsitz) via Facebook dazu motiviert hat, den Weg (Camino) zu Ende zu Laufen und das als ich locker 190kg auf der Waage hatte (Dzimbos-Camino-Trigger 😉 )! 

Die Urtiefe Motivation war es, den neuerlichen Jakobsweg mit dem Ziel einer eigenen Genesung zu laufen! 

Ziel: „Mit dem Einmarsch in die Kathedrale möchte ich gesund sein / keine Angst mehr haben!“

Ich stieg völlig unwissend in den französischen TGV in Frankfurt / Main mit dem Ziel Avignon ein (2021), um ein Abenteuer von 2008 (erster Jakobsweg) fortzusetzen. 

Dabei dachte ich mir immer und immer wieder: ‚Wenn doch bloß die Ängste reduziert werden können, auch via Techniken, so habe ich ein Erfolg eingefahren!‘ 

Die Realität ist allen bekannt: Meine Ängste sind seit dem Juni 2025, Dank neuestem Medikament abgeschaltet (worden!)!

Bei der Abfahrt (2021) von Frankfurt, Gleis 19 (das Frankophonische Gleis bei uns am HBF in Ffm) kam dieser Song via Zufallsliste auf meinem iPhone:

Textauszug aus dem obigen Song (1. Strophe)

„Trouble won’t throw me
Won’t break me
Won’t scare me
No more
Fear must have thought I was faithless
When it came for my heart“

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Camino Weg Kreuz mit Blick auf Astorga

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Noch sind es ca. 198km zu Laufen bis Compostela. Einlauftermin ist der Frühling 2026